Signatur | Felsenstein-Walter 4767 |
Betreuende Archivabteilung | Darstellende Kunst Bestand: Darstellende Kunst |
Bestand | Walter-Felsenstein-Archiv |
Klassifikation | 3.2. Korrespondenz / Institutionen |
Titel | Magistrat von Groß-Berlin, Hans Bauer |
Enthält | 3 Briefe an Walter Felsenstein 12 Briefe von Walter Felsenstein Enthält auch: - Abschrift eines Briefes der Abteilung Finanzen des Magistrats zum Artikel "Tänzer ohne Arbeit" - 1 Brief Walter Felsensteins an den Stadtrat Martin Schmidt - 1 Brief Walter Felsensteins an die Deutsche Notenbank Betrifft: - Felsenstein interveniert wegen der Bezeichnung a. G. (als Gast); sieht darin Bestrebungen, "Komische Oper und Staatsoper mit verschiedenen Maßen zu messen" - Felsenstein verwahrt sich entschieden gegen die Einmischungen von Seiten des Magistrats bezüglich des Problems der Beschäftigung von Westberlinern und der vorgeschlagenen Reduzierung von Bühnenpersonal - Magistrat teilt mit, dass die DEWAG die Werbung für alle staatlichen und städtischen Bühnen durchführen wird - Felsenstein widerspricht heftig dem Beschluss des Magistrats, die Werbung für die Theater von der DEWAG ausführen zu lassen und spricht von "... völliger Ahnungslosigkeit des Unternehmens DEWAG"; betont die Opfer, die der Magistrat bringt, um die Bühnen der Stadt zu erhalten; ist nicht bereit, sich in Bezug auf Werbung "belehren oder umstimmen zu lassen" - Felsenstein teilt dem Magistrat den Vorschlag Wolfgang Langhoffs mit, mit Kollegen in der Westzone schriftlichen Kontakt aufzunehmen; Vorschlag vom Büro für Theaterfragen, dass Felsenstein an Georg Hartmann schreiben soll - Magistrat teilt mit, dass die Theater zukünftig statt der Haushaltspläne Wirtschaftspläne aufzustellen haben - Felsenstein interveniert gegen den Erlass einer Umwandlung: "... die Beseitigung festgesetzter Zuschüsse ... beendet die Tätigkeit des Intendanten als Wirtschafter." - Magistrat teilt mit, dass Felsenstein nach wie vor für die gesamte künstlerische und wirtschaftliche Führung der Komischen Oper verantwortlich ist - Felsenstein erbittet "Dienstanweisung", da er sich außerstande sieht, die Premiere "Pariser Leben" und den anschließenden "Freischütz" termingemäß herauszubringen; Grund: ab 1.1.1951 Westmarkzahlung unter Ausschluss des Umtauschweges, Werkstätten können nicht mehr weiterarbeiten (fehlendes Material etc.) - Felsenstein erbittet die Bewilligung für den Tausch eines Cembalos für "Die Hochzeit des Figaro" gegen Projektionslampen mit einem Theater in Hamburg; hält diesen Tausch für unumgänglich und ein Zurverfügungstellen von Finanzen durch das Ministerium für "betriebsnotwendig" - Felsenstein beschwert sich , dass "kein einziger Punkt" zur Sicherung der Komischen Oper für ein weiteres Jahr in Angriff genommen wurde - Neuregelung der Finanzen aufgrund eines neu unterzeichneten Vertrags von Felsenstein als Intendant - Felsenstein benennt drei Punkte, die der Entscheidung bedürfen und überreicht Haushaltnachforderungen an den Stadtkämmerer Martin Schmidt; nach seiner Vertragsunterzeichnung sei "große Ruhe und allgemeines Schweigen" eingetreten; er erhebt Nachforderungen mit detaillierter Begründung der Kosten - Felsenstein interveniert gegen den Beschluss, bei Gasttätigkeit nicht mehr 15% zu versteuern, sondern nach der Lohnsteuertabelle vorzugehen; das bedeute den "völligen Zusammenbruch des Spielplans wegen Personalausfalls" - Felsenstein teilt mit, dass ausverkaufte Vorstellungen ausfallen müssten, wenn nicht Projektionslampen zur Verfügung gestellt werden (es geht um einen Westgeldbetrag von 468,00 DM) |
Datierung | 31. August 1950 - 16. März 1951 |
Sortierfeld | Magistrat von Groß-Berlin |
Objekttyp | Korrespondenz |
Status des Bestands | extern |
Freigabe | wie Bestand |
Basisdaten | Mediadaten | Zusatzdokumente | |||||||||||||||||||||||||||
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